Hövding Airbag für Fahrradfahrer

Das Design des Airbags ähnelt einer Kapuze und besteht aus einem ultraresistenten, reißfesten Nylonstoff. Der Hövding schützt nahezu den gesamten Kopf, während das Sichtfeld frei bleibt. Der aufgeblasene Airbag, der nach aktuellen Unfallstatistiken entwickelt wurde, schützt einen viel größeren Bereich als ein klassischer Fahrradhelm.

Tests zufolge ist der Schutz dort am wirksamsten, wo er am meisten benötigt wird.

Der Airbag fixiert das Genick und bietet eine extrem sanfte und schonende Stoßdämpfung. Nach dem Auslösen hält der Hövding-Airbag den Gasdruck mehrere Sekunden konstant aufrecht und verleiht somit selbst bei hohen Geschwindigkeiten und bei mehreren Aufprällen hintereinander wirksamen Schutz. Nach einigen Sekunden entweicht das Gas langsam aus dem Airbag.

Der Gasgenerator, der den Airbag aufbläst, befindet sich in einer Vorrichtung im Kragen im Nacken des Radfahrers. Es handelt sich um einen sogenannten “Kaltgasgenerator”, der Helium verwendet.

Tausende von Fahrradunfällen wurden mit Stuntfahrern und Crashtest-Dummies durchgeführt, um die spezifischen Bewegungsmuster von Radfahrern bei Unfällen zu identifizieren. Gleichzeitig wurden ebensoviele Daten von normalen Fahrten mit dem Hövding erfasst und miteinander abgeglichen. Sobald der Hövding aktiviert ist, registriert er 200 mal in der Sekunde die Bewegungen des Radfahrers. Wenn ein Unfall eintritt, wird eine anormale Bewegung registriert und der Airbag bläst sich auf.